Im Gegensatz zu normaler „Clubware“ bzw. (mehr oder weniger) erotischer Kleidung aus Baumwolle, Polyester & Co bedarf es bei Latex einer besonderen Pflege um lange Freude an den Stücken zu haben.

Ein Latexkleid in Kombination mit Stoff

Zunächst einmal handelt es sich bei dem Material um ein Naturprodukt, welches einer ganz unausweichlichen und somit endlichen Lebensdauer unterliegt. Mit Hilfe verschiedener Produkte und dem richtigen Umgang lässt sich diese jedoch deutlich verlängern. In den jeweiligen Unterkategorien dieser Seite sind die wichtigsten Mittel & Vorgehensweisen aufgeführt, wobei sowohl die generelle Pflege der Latexsachen angesprochen wird, als auch die Reinigung bzw. Tipps zum An- uns Ausziehen.

Was macht die Latexpflege so besonders?

Das Material besteht aus aus einer weiterverarbeiteten Form der Latexmilch die aus dem Saft des Kautschukbaumes gewonnen wird. Durch die industrielle Weiterverarbeitung und Vulkanisation wird aus diesem Gemisch unter Zugabe weiterer Stoffe „Gummi“ gewonnen, der in verschiedenen Formen (und so auch als Meterware) erhältlich ist. Der Begriff „Latex“ ist somit eigentlich irreführend, da es sich jeweils um Gummikleidung handelt. Dennoch werden die Begriffe oft synonym verwendet.
Das daraus weiterverarbeite Latex(Gummi) hat somit nicht viel mit gewöhnlichen Stoffen wie Baumwolle oder Polyester gemein.
Latex hat die Eigenschaft auch ohne Kleber sehr stark aufeinander zu haften wenn die (sauberen) Oberflächen zweier Latexstücke aneinander gepresst werden. Dies kann unbeabsichtigt geschehen sobald die Kleidung nach dem Tragen gereinigt und nicht weiter behandelt wird. Liegen die Teile im ungünstigsten Fall auch noch zusammengefaltet im Schrank, kann man oft nicht mehr als einen großen Klumpen Latex bergen. Selbst wenn man die Hose oder das Oberteil wieder entknoten kann, leiden die Oberflächen oft derart darunter, dass die Schäden irreparabel sind.

Durch falsche Aufbewahrung können solche Falten entstehen

Weiterhin wird Latex nicht in der Maschine gewaschen und auch nicht mit normalem Waschmittel gereinigt, denn auch hierbei kann es zu Schäden an der Kleidung kommen. Eine weitere sehr große Einschränkung ist die Empfindlichkeit gegenüber Metallen wie Kupfer oder Messing, sowie UV-Licht.
Unter starker Sonneneinstrahlung verfärbt sich Latex nicht nur, sondern zersetzt sich auch. Zwar geschieht dies nicht innerhalb von Minuten, bei starkem Sonnenlicht sind erste Oberflächenveränderungen jedoch schon nach wenigen Stunden sichtbar.

Denkt man an Latexmode, hat man nahezu ausschließlich stark glänzende bzw. fast schon spiegelnde Kleidung vor Augen. Dieser Effekt kommt nicht von selbst, sonder lässt sich durch entsprechende Pflegemittel erzielen. Detaillierte Ausführungen zu den „Do’s & Dont’s“ sind in den zugehörigen Abschnitten nachzulesen.

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