Ein Fläschchen Latexmilch und Gummilösung in der Flasche und Tube

Im Gegensatz zu vielen anderen Disziplinen der Modebranche, ist Latexdesign sicher etwas sehr Besonderes.
Zu einem fast ausschließlichen Anteil wird natürlich mit Latex gearbeitet, wodurch die Materialeigenschaften vollkommen anders sind als man es bspw. von Seide, Baumwolle usw. kennt.
Auch die Nähmaschine kann man beruhigt in der Ecke stehen lassen. Zwar gibt es auch Versuche das Material mit Fäden zu verbinden, jedoch sind diese Verbindungen nicht sonderlich robust gegenüber den notwendigen Zugbelastungen.

Wie aber verbindet man dann die zugeschnittenen Teile? Die Antwort lautet fast immer: kleben!
Was im ersten Augenblick nicht sonderlich stabil klingt, hält doch erstaunlich gut und ist quasi die einzige Methode um mit Latex arbeiten zu können.

Auch Schnitte gehen nicht so leicht von der Hand wie vielleicht bei Stoffen, und so wird man das Gefühl nicht los, dass die Anfertigung von Latexbekleidung weniger eine Näharbeit, als vielmehr eine Bastelarbeit ist. Ganz falsch liegt man damit nicht, wodurch sich keineswegs alle Hobbynäher(innen) auf die Herstellung eines neuen Gummikleides stürzen und alle Handgriffe 1:1 auf das neue Themenfeld anwenden können.

Die nachfolgenden Beschreibungen sollen einen besseren Einblick gewähren was für Material es gibt und wie es sich verhält, denn der größte Unterschied ist (neben den zahlreichen Farben), vor allem die Dicke des Latex/Gummis.
Dabei soll auch der Kleber und dessen Varianten nicht vergessen werden. Besonders bei den ersten Gehversuchen im Latexdesign ist mit mit der Art und Verwendung der vielen beschriebenen Kleber oft überfordert.

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