Ich packe meine Sachen…
Eine kleine Checkliste vor Shootings & Events

Neben den offensichtlichen Dingen sollte man auch an ein paar Extras denken. Hier eine kleine aber feine Checkliste

Events allg.:
[   ] Latexsachen (selbstverständlich)
[   ] Silikonöl & Puder
[   ] Küchentücher etc. für überschüssiges Silikonöl, Schweiß, als Ablagefläche…
[   ] Klebestreifen etc. zur Schadensbegrenzung bei Rissen & Beschädigungen
[   ] ausreichend Getränke
[   ] Tasche, Bodywallet etc. zum Aufbewahren von Geld & Schlüsseln
[   ] Ein Handtuch

Shootings/Videos zusätzlich…:
[   ] Gummilösung, Rollschneider, hartes Brettchen, Brennspiritus, Abschminkpads
[   ] 2-3 dunkle Plastikbeutel bzw. Lichtschutz für Latexsachen
[   ] Foto-/Videoequipment
[   ] Knabbereien, Schoki oder ein Sektchen für die Models
[   ] 1-2 Bademäntel (Models) für die Zeit zwischen den Aufnahmen
[   ] Pro Model mind. ein Handtuch
[   ] Makeup, Beautyprodukte etc. soweit keine Visa vorgesehen
[   ] Eventuell Sichtschutz bei neugierigen Blicken (Vorhang, Bettlaken, etc.)
[   ] …und viel Zeit & Geduld 🙂

 

 
Für Fotografen und Models

Wer Latex shooten möchte und dies gerne außerhalb der eigenen vier Wände stattfinden lassen will, sollte sich über den Rahmen immer im klaren sein – sowohl bezüglich des/der Model(s), als auch einer geeigneten Location.

1.) Mit dem Model abklären wo die Möglichkeit besteht sich umzuzuziehen. Sich in Schale zu werfen dauert bei Latex etwas länger als mit „normalen“ Sachen
2.) Distanz und Professionalität wahren! Egal ob bei einer Anprobe oder einem Shooting setzt das Model immer die Grenzen dessen was erlaubt ist und was nicht. Vor allem in der Kombination eines männlichen Fotografen und weiblichen Model ist das besonders wichtig!
Zweideutige Kommentare sind ebenso fehl am Platz wie unerwartete Berühungen, um z.B. eine Falte zu begradigen oder etwas „zurecht zu zuppeln“!
Folgendes hat sich bewährt und ergibt sich (eigentlich) aus gesundem Menschenverstand:
– VOR einer Anprobe oder Shooting klären was passiert (Shooting mit hautengen Latexsachen, keine Unterwäsche, Sichtbarkeit der Intimzone (je nach Dress), usw.
– Um die Distanz zu wahren kann ein weibliches Model bspw. eine Freundin/Bekannte mit zum Termin bringen. Der Fotograf gibt Anweisung was geändert werden soll, die Mädels rücken es zurecht.
– Ist das keine Option oder durch den Fotografen nicht gewünscht, ist vor jedem Schritt zu klären ob das Model einverstanden ist!
Bspw.: „An der rechten Seite des Beins wirft der Rock noch eine Falte, ist es okay wenn ich die rausmache?“
– Weiterhin ist großer Wert auf die Möglichkeit eines stetigen Veto durch das Model zu legen, nach dem Motto: „Wenn dir irgend etwas unangenehm sein sollte, dann sag es mir bitte sofort“.
In dem Fall bedeutet ein „Nein“ auch wirklich „Nein“!

3.) In der Öffentlichkeit ist Latex nicht gerade ein tägliches Kleidungsstück und wird schnell als öbszön wahrgenommen. In dem Fall sollte man die kritischen Blicke nicht all zu ernst nehmen, jedoch darf es nicht dazu führen, dass sich Model oder Fotograf unwohl fühlen.

4.) Ein absolutes NoGo ist es die „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ zu weit zu dehnen. Auf Aufnahmen in der Nähe von Kindern, vorm Pflegeheim und Umgebungen in denen umgebende Personen eindeutig zuordenbar sind etc., ist zu verzichten. Bei all dem sollte man nicht nur das eigene Ziel vor Augen haben das „perfekte Foto“ zu schießen, sondern auch auf seine Umgebung und deren Privatssphäre achten.

 

Menü schließen
×