Tino [HallunkenKunst]LATEXLUX

Hey Tino, schön das unser Interviewtermin geklappt hat! In den vergangenen Monaten und Jahren haben sich unserer Wege schon des öfteren gekreuzt. Models die wir ausgestattet haben griffen auf ihren „Lieblingsfotografen“ zurück, der erstaunlich oft genau Du warst. Woher kommt das Vertrauen das dir die Models im Bereich Fetisch/Latex schenken?

Tino
Hallo, ebenfalls schön das es geklappt hat. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich hab diesbezüglich auch vereinzelt ein paar Models gefragt wie es denn kommt das ich (muss dazu erwähnen, dass ich eher der dreiste Anfrager bin) relativ schnell ohne großes drumherum mit den Models ein Shooting auf die Beine stelle. Meist war die Antwort, dass meine Art bzw. das Auftreten sehr gut ankamen und man sich daraufhin auf gleicher Höhe befand. Muss dazu aber auch sagen, dass ich mit einem gewissen Anteil in der Szene selbst gute Freundschaften hege, was mir sicherlich viel geholfen hat in dem Bereich Fuß zu fassen.

LATEXLUX
Also liegt das Geheimnis des Zuspruchs vor allem in deinen Wurzeln die du in der Szene hast, kann man das so sagen? Seit wann bist du in dem Bereich aktiv bzw. was macht für dich den Reiz aus?

Lady Harlequeen

Tino
Puh, also rein aktiv bewege ich mich in der Latexszene selbst seit meinem 18. Lebensjahr. Als es etwas einfacher wurde alles zu beschaffen 😀 . Mit der Zeit lernte man eben den Kontakt zur Szene kennen und war dann auch für einen gewissen Zeitraum selbst Model. Naja und dadurch entstanden dann durch Präsenz auf Partys, Stammtischen etc. die Kontakte zu Fotografen und eben auch Models. Und 2016 habe ich angefangen selbst die Freunde und Bekannten zu fotografieren.
Der eigentliche Reiz in der Latexfotografie ist für mich, dass ich selbst zu meiner aktiveren Zeit als Model, gerade als Mann, sehr lange suchen musste bis ich einen Fotografen gefunden habe der meine Sicht der Fotografie „befriedigen“ konnte. Gerade der Glanz ist für mich wichtig, da man diesen auf den Bildern sehen kann. Dazu kommt noch das ganze drumherum aber die Motivation dafür kommt schon daher, dass ich aus der passiven Sicht grob einschätzen kann was ein Model von dem Fotografen erwartet. Und genau da treff ich anscheinend den Geschmack der Models UND auch der Szene.

LATEXLUX
Die Anforderungen sowohl vor, als auch hinter der Kamera zu kennen spielt dir dabei sicher in die Karten. Wie aber kam der Schritt vom Model zum Fotografen?

Tino
Der Weg hinter die Kamera war eine ganz komische Wendung ehrlich gesagt. Ich hatte damals viel mit Florian Ostermann aus Leipzig gearbeitet und meinte auch damals zu Lislas, dass ich mir es im Leben nicht vorstellen könne selbst zu fotografieren. Die Kamera von Florian hatte mich da schon sehr eingeschüchtert. Daher hatte ich nie den Gedanken daran „vergeudet“ mir selbst dieses eigentlich eher komplexe Hobby anzueignen. Dann traf ich irgendwann auf Julius von Fetish-Fotos.de und wieder war ich eher Contra dem ganzen gegenüber, wo ich mir dachte: „Nein das lässt du mal lieber“.
Die eigentliche Wendung kam damals als ich mir nach einer Feier….

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→Hier geht’s zum vollständigen Interview und den Bildern von HallunkenKunst

 

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